Converse Chucks – trendige Klassiker seit 100 Jahren

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Chucks sind in der Schuhmode ein Longseller, nicht nur für Jugendliche oder für Leute, die gerne Jeans tragen oder Sport treiben. Die Schuhe sind Kult, drücken Individualität aus und passen zu fast jedem Outfit, außer zum Ballkleid oder Smoking. Die schicken Modelle mit dem Label Converse eignen sich sogar als Fußbekleidung zum Business Style. Es gibt sie nicht nur in der klassischen Leinenausführung, sondern auch in Leder oder anderen Materialien.

Nicht nur Sportler lieben Converse Sneaker

Ursprünglich waren die Schnürschuhe aus Textil für den Baseball-Sport gedacht. Doch reine Turnschuhe waren sie von Anfang nicht. Converse Chucks sind das erfolgreichste Schuhmodell der Welt. Seit der Firmengründung 1917 wurden mehr als 1 Milliarde Paar „Connies“ oder „Cons“ verkauft, wie die Textilschuhe auch genannt werden. Ihre Träger sind nicht vorwiegend sportliche Typen. Die Fans von Chucks sind in allen Gesellschaftsschichten zu finden. Selbst Babys tragen sie. Chucks gibt es in den Schuhgrößen 17 bis 53, für Kinder, Männer und Frauen. Markeneichen der Erstlingsmodelle waren der Leinenschaft und die Gummisohle. Ihren Namen erhielten die sportlichen Schnürstiefel aus Leinen von Chuck Taylor, Baseballspieler und Mitarbeiter von Converse. Er startete 1921 eine sehr erfolgreiche Werbekampagne für das knöchelhohe Schuhwerk aus Canvas im Sinne eines ultimativen Sportschuhs für den Basketball. Der Siegeszug dieses Mode-Klassikers beschränkte sich nicht allein auf die USA, sondern dehnte sich auch auf Europa aus.

Hippe Schuhe und Must-Haves für modebewusste Individualisten

Der Brand “Chuck Taylor All Stars” behauptet sich seit Jahren in der Modeszene und ist Ausdruck eines besonderen Lebensgefühls, das sich vom Mainstream abhebt. Chucks sind nicht einfach nur hippe Sneaker. Mit dem Stern-Emblem am Schaft ist das Label unverkennbar und symbolisiert einen Hauch von Freiheit und individuellem Styling. Hip Hopper und Emos lieben Chucks genauso wie glamouröse Stars oder coole Business-Typen. Seit 2005 ist es sogar möglich, die Farbkombination der coolen Sneaker nach eigenen Vorstellungen zusammenzustellen. Jugendliche finden es cool und abgefahren, die Converse Chucks zu bemalen und so Unikate an den Füßen zu tragen. In den Anfangsjahren gab es die Basketball-Stiefel nur in schwarz und weiß, mittlerweile ist die Farbpalette riesengroß und die Materialen beschränken sich nicht allein auf Canvas und die Modelle nicht auf eine einzige Schafthöhe. Es gibt flache und hohe Chucks, auch extrahohe Chucks und Ankle Boots. Sie sind als „Double Tounge“ erhältlich oder als „Slim“ mit extra dünner Sohle. Mit bunten Senkeln geschnürt, sehen „Connies“ besonders trendy aus.

 

Converse Chucks seit 2003 unter dem Dach von Nike

Das Unternehmen Converse ging kurz nach der Jahrtausendwende in Konkurs. Das führte zu Hamsterkäufen. In den Jahren 2001 bis 2003 waren die kultigen Schuhe nur schwer zu bekommen und wertvoll wie Gold. Es wurden hohe Preise für die Schnürer mit dem Stern gezahlt. 2003 wurde die Schuhmarke von Nike übernommen, ein Brand, der wie Converse nicht nur in der Sportlerszene einen guten Namen hat.